Natürlich ließ es sich in der Vergangenheit auch die Stiftung Warentest nicht nehmen, Crosstrainer zu testen und zu beurteilen. Schließlich zählt diese Fitnessgeräte mittlerweile zu den beliebtesten Heimtrainingsgeräten. Er soll deutliche Vorteile gegenüber dem normalen “Fahrrad” als Heimtrainer bringen. Zumal auch viele Discounter solche Geräte mittlerweile zu Schleuderpreisen anbieten. Wie ist es um diese Ware bestellt? Und sind die teuren Geräte tatsächlich so viel besser? Fragen, die sich jeder stellt, der ein solches Gerät kaufen möchte. Den letzten Crosstrainertest bei Stiftung Warentest gab es in einer Ausgabe des Heftes von 2007.
Einen besonderen Vorteil sieht die Stiftung Warentest bei Crosstrainern dadurch, dass sie den ganzen Körper trainieren, nicht nur einzelne Partien. Das bringt alle Muskeln in Schwung. Herz und Kreislauf werden ebenfalls ideal trainiert. Das Trainingsgerät simuliert die Bewegung des Menschen beim Joggen, Nordic Walking oder Radfahren. Nicht nur die Beine, sondern auch die Arme werden hier trainiert. Ein ganzheitliches Training ist weder mit Stepper noch Hometrainer, sondern beim Crosstraining möglich – so das Fazit der Stiftung Warentest.
Sieger hinsichtlich seiner technischen Möglichkeiten und Trainingsmethodik wurde der Kettler Crosstrainer Vito XS, eines der teuersten Modelle. Allerdings fand man in den Griffen des Gerätes Weichmacher, die seinem Sieg einen faden Beigeschmack gaben. Denn auf solche gefährlichen Weichmacher, welche die Fruchtbarkeit sowie Nieren und Leber gefährden, kann man leicht verzichten. Somit gab es Abzüge für das Modell und nur noch die Wertnote 2,4.
Perfekt war keiner der Geräte bei der Stiftung Warentest. Wegen des Weichmacher Problems empfiehlt die Zeitschrift ein Lenkerband aus dem Fahrradfachhandel. Eine nicht allzu teure Alternative, die man sich durchaus leisten kann. Die Sicherheit vor den Weichmachern ist dann wieder gegeben. Am besten im Test war schließlich Christopeit Sport CS5 Nr.99255 mit einer Note von 2,3. Auch der Schmidt Sportsworld FIT 7000 bekam mit 2,5 noch die Wertnote “gut”.

